Wiesenhof ist Sponsor von Werder Bremen...

...dies wurde gestern von der Vereinsspitze bestätigt. Trotz der Kritik aus Reihen von Tierschützern und trotz massenhafter Kritik der Fans, die auf Facebook eine "Anti-Wiesenhof-Kampagne" starteten und innerhalb eines Tages über 11.500 "likes" zu verzeichnen hatten. Nach nunmehr 2 Tagen haben sie die 20.000 fast voll!!!!

 

Und somit wird bestätigt, sobald "Sport" zum "Leistungssport" wird, sobald es nicht mehr um Spaß, Kräfte messen und Gesundheit geht, sobald Taktik und Finanzen über sportlichen Ehrgeiz und Motivation siegen, dann hat "Sport" nichts mehr mit Fairness und Spaß zu tun, dann geht es nur noch um Geld, um immer mehr Geld, um nichts anderes.

 

Mir ist schon bewusst, dass Werder Bremen einen solventen Sponsor braucht, aber ich denke hier wäre es mal Zeit für ein Zeichen gewesen...

 

Und als wäre die Entscheidung nicht schlimm genug, so posaunt die Werder-Geschäftsführung in einer ersten Stellungnahme einen Blödsinn heraus, dass es nur so qualmt.

 

Mit Arsch in der Hose hätte ein Satz in der Stellungnahme so heißen müssen: "Leute, wir brauchen das Geld, da konnten wir nicht wählerisch sein, da mussten wir halt so ein fragwürdiges, eigentlich abartiges Unternehmen wie Wiesenhof als Sponsor wählen."

Aber nein, so umschreibt man das doch viel besser (ich zitiere aus dem Interview mit der Werder-Spitze):

"Was bisher in der Öffentlichkeit untergeht: Wiesenhof hat mehr zu bieten, als man denkt. Im Leitbild des Unternehmens sind Leitsätze wie ökologisches und nachhaltiges Denken, verantwortungsbewusstes Handeln, Pflegen einer offenen Kommunikation, Sicherheit und Vertrauen für den Kunden sowie Wertschätzung und Respekt gegenüber den Mitarbeitern verankert. Diese passen zu den Grundsätzen des SV Werder Bremen. Über Werder will Wiesenhof den Fokus auch auf diese Punkte lenken."

 

Die Werder-Führung liest hier mit Sicherheit von einem Schmierzettel ab, den der Herr Paul Heinz Wesjohann "himself" von Wiesenhof aufgekritzelt hat, mit gesundem Menschenverstand hat das nichts zu tun....

 

Aber wenn ich mal über den "Werder-Tellerrand" drüber schaue, sehe ich auch einen Massen-Schlachter namens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04. Und da gibt es auch noch einen Wurstfabrikanten namens Hoeneß aus Bayern, oder?!?!

 

Currywurst ist nicht unbedingt besser als Hähnchenbrust !!

 

Das Video hier drunter (mehr lesen klicken) zeigt wie Unternehmen wie Wiesenhof, Tönnies & Co. arbeiten. Das sind keine Lebensmittelfabriken, keine würdigen Sponsoren, das sind Todesfabriken.

 

 

So arbeiten die Geldmaschinen, die hinter vielen Sportvereinen stehen, oder sollte man lieber sagen: "Spottvereine"?!?

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