Das Morden der Streuner geht weiter

  Ein neues Jahr, eine neue Show (Unser Star für Baku) und viel Glanz und Gloria. Eine deutsche Baufirma zieht eine "Millionenschwere" neue Arena hoch. Dafür macht Staatschefs Ilcham Alijew doch gern seine Brieftasche auf und seine liebe Gattin, die Chefin des Organisationskomitees, zeigt sich höchst zufrieden. Die Welt schaut also am 26.05.2012 auf ein schillerndes Baku.
Und damit der schöne, friedliche Schein,
der diesem Ereignis anhaftet, auch durch nichts gestört wird, macht man es einfach
der Ukraine nach... Straßenhunde werden abgeknallt und totgeschlagen.

Ich frage mich sowieso, wie man in Ländern, wo Menschen eingesperrt und/oder getötet werden, weil sie anders denken oder anders lieben, wo man fast in Nazi-Manier Volksgruppen unterjocht, wo Folter an der Tagesordnung ist und ein Tierleben weniger als nichts Wert ist, solche Glamour-Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele, die Fußball EM oder einfach nur so einen "Ach-wie-sind-wir-alle-nett-zueinander-Grand Prix" veranstalten, besuchen oder anschauen kann....

Viele meinen, dass solche Events eine Chance für diese Länder sind, dass sich dabei und danach einiges zum Besseren wendet. Schaut China an, kaum waren nach Olympia die "Scheinwerfer aus", werden Menschen - u. Tierrechte wieder mit Füßen getreten. China ist übrigens auch 2011 wieder Weltmeister in den Disziplinen Todesstrafe, Tierquälerei, Fellproduktion. Bei der Disziplin Umweltverschmutzung teilt sich China mit den USA den 1. Platz.

Für mich steht auf jeden Fall fest, ich hab Olympia 2008 in China nicht gesehen, ich werde die EM in der Ukraine nicht sehen und der verlogene Grand Prix wird an meiner Mattscheibe auch vorüber ziehen.

Was mich jedoch nicht davon abhält, den Präsidenten von Aserbaidschan per Mail auf die Nerven zu gehen. Wenn Ihr wollt, checkt doch mal die Petition:


Deine Stimme gegen das Abschlachten der Streuner

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